Es kann der erklärte Wunsch des Maklers sein, dass bei einer Immobilie die Adresse angezeigt wird und bei einer anderen Immobilie die Objektadresse verheimlicht wird. Dies kann im OpenImmo bei der Datenübertragung festlegen.

Automatische Verschleierung der Objektadresse (Straße, Hausnummer) sowie der Geokoordinaten (lat, lng)

Problemstellung:

Für Makler kann es unerwünschte Folgen haben, wenn die Adresse einer Immobilie frei im Internet auf der eigenen Homepage angezeigt wird. Wenn der Makler z.B. keinen Alleinauftrag hat, dann geht ihm möglicherweise die Provision durch die Lappen. So mancher Verkäufer oder Vermieter möchte auch keine unangekündigten Besucher empfangen, die (ganz schlau wie sie sind) zur Adresse fahren.

Bisherige Handhabe:

Wir haben es früher dem Entwickler oder dem Makler überlassen, ob er die Adresse angezeigt haben möchte, und zwar per globaler Voreinstellung über den Shortcode im WordPress für die Anzeige der jeweiligen Daten. Dort wurde dann je nach Wunsch Straße und Hausnummer sowie die Geokoordinaten hinzugenommen oder weggelassen.

Nachteil bisher:

Diese Voreinstellung betraf dann alle Objekte, die mit diesem Shortcode zur Anzeige gebracht wurden. Wenn also ein Makler je nach Objekt andere Wünsche hatte, dann war das so nicht wunschgemäß realisierbar. Zwar konnte der Makler das OpenImmo Element verwaltung_objekt->objektadresse_freigeben befüllen und somit einen Wunsch manifestieren, dieser wurde aber nicht berücksichtigt. Das widerspricht aber dem Grundgedanken des OpenImmo Standards, der bekanntermaßen dazu entwickelt wurde, den Arbeitsaufwand der Immobilienmakler zu begrenzen und die Anzeigen im Internet zu vereinheitlichen.

Lösung:

Sowohl Straße und Hausnummer als auch die Geokordinaten Latitude und Longitude, die als Fließkomma-Werte übergeben werden und eine sehr exakte Lokalisierung ermöglichen, berücksichtigen nun das OpenImmo Tag verwaltung_objekt->objektadresse_freigeben, das als Wahrheitswert (true=wahr, false=unwahr) übertragen wird. Nichtvorhandensein  des Tags wird dem Standard entsprechend als true interpretiert.

Resultat:

Nun kann deutlich granularer, und zwar sowohl auf Objektebene als auch auf View Ebene genau definiert werden, was angezeigt werden soll an Adressdaten und was nicht. Denn die vorherige Einstellung über den Shortcode ist weiterhin vorgesehen. Wenn man also im Shortcode für WordPress die Elemente Straße + Hausnummer hinzunimmt, sie im Datensatz tatsächlich auch vorhanden sind, dann entscheidet letztendlich die in der Maklersoftware unter „Objektadresse freigeben“ hinterlegte und übertragene Einstellung, ob diese Daten zur Anzeige kommen.

Vorteil:

  • Die Maklerprovision ist nicht so sehr gefährdet
  • Keine unerwünschten Besucher bei der Immobilie